Hier mein Redekonzept für das heutige Wort zum Freitag. Meine Regieanweisungen sind jeweils eingeklammert und werden selbstverständlich nicht mitgelesen:
Liebe Muslime (natürlich zuerst der Mann) und ….. (fünf Leerzeichen dahinter, angemessene Sprechpause machen) Musliminnen!
Vielleicht haben Sie in dieser Woche mitbekommen, wie sich die (Stimme senken, etwas abfällig betonen) Christen wieder einmal über das Thema der Kinderbetreuung streiten. Eine (sehr abfällig betonen) Frau, (aufbrausend) man stelle sich das vor, ist hierzulande Familienministerin und unterbreitet Vorschlag um Vorschlag, um Frauen Berufstätigkeit und Kinderwunsch zu ermöglichen. Da dreht sich doch dem anständigen Muslim alles Richtung Mekka.
Schlimmer noch aber ist, dass dem einzigen, nennenswerten Widersprechenden in dieser Angelegenheit, einem (ehrfürchtig betonen) Mann Gottes, einem katholischen Bischof gar, dessen Machtwort in Richtung auf die sich nicht unterordnen wollende Ministerin auch noch mit Boshaftigkeit nachgetragen wird. Er habe sich in der Wortwahl vergriffen, heißt es. (Laut werden) Ein Mann gegenüber einer Frau. Als ob das überhaupt ginge! (Pause)
An diesem (anklagend) inakzeptablen Vorgang zeigt sich einmal mehr die (ehrfürchtig) Überlegenheit des Koran, (einschmeichelnd) liebe Muslime. Muslime in Deutschland kennen dieses Problem genau so wenig wie die Muslime in den Ländern Allahs. In Deutschland besteht jedoch zusätzlich zur an der reinen Lehre orientierten grundsätzlichen Unterordnung der Frau die Möglichkeit, Frauen aus den Ländern Allahs zwecks Verehelichung nachziehen zu lassen, ihnen hier dann aber nicht die Möglichkeit zu geben, Deutsch zu lernen. Auf diese Weise entsteht gar nicht erst der (sonor) verabscheuungswürdige Wunsch, (freudig) Kinder und (angeekelt) Beruf in Einklang zu bringen. Seid dankbar dafür und preiset Allahs Weisheit, die durch die Stimme Mohammeds solche angenehmen Lebensumstände zu schaffen imstande war.
Ma Assalaama bis zum nächsten Freitag, liebe muslimische Mitbürger und (längere Pause) Mitbürgerinnen.
blog gefunden, interessante posts gelesen und beinahe abonniert. dann guck ich die artikel durch und muss spätestens hier feststellen: hier schreibt ja nur ein armseliger rassist
- schade. gute besserung.
aha viktor. werd doch mal inhaltlich. was ist an der persiflage des wort zum freitag rassistisch? was ist nicht an fakten orientiert? wo habe ich übertrieben. das totschlagargument rassismus benutzen nur extremisten. bist du ein extremist, baku?